Grußwort

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Frage, wie unsere Gebäude künftig zuverlässig, bezahlbar und zugleich klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können, betrifft uns alle. Mit der kommunalen Wärmeplanung schaffen wir dafür eine gemeinsame strategische Grundlage. Sie zeigt, wo heute besonders viel Wärme benötigt wird, welche erneuerbaren Energiequellen vor Ort genutzt werden können und welche Versorgungswege für die verschiedenen Bereiche unserer Kommune grundsätzlich infrage kommen.

Auf dieser Seite stellen wir die wesentlichen Arbeitsschritte und Ergebnisse nachvollziehbar dar. Sie können sich hier über den aktuellen Stand informieren und in den Planungsprozess einbringen.

Die Wärmeplanung begründet keinen Anschlusszwang und ist keine gebäudescharfe Heizungsplanung. Sie bildet vielmehr einen langfristigen Orientierungsrahmen für die Kommune, die Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Unternehmen.

Wir laden Sie herzlich ein, den Weg zu einer zukunftsfähigen kommunalen Wärmeversorgung zu begleiten.

Ihre Bürgermeisterin Manuela Saß

Planung einer zukunftsfähigen kommunalen Wärmeversorgung
Fotoquelle: Björn Stelley

Ziele

Versorgungssicherheit

Die Wärmeversorgung soll auch langfristig zuverlässig und widerstandsfähig funktionieren.

Bezahlbarkeit und Wirtschaftlichkeit

Mögliche Lösungen werden nicht nur technisch, sondern auch im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit und die langfristig entstehenden Kosten bewertet.

Klimaschutz und erneuerbare Wärme

Fossile Energieträger sollen schrittweise durch erneuerbare Energien, unvermeidbare Abwärme und effiziente Versorgungslösungen ersetzt werden.

Transparenz und Beteiligung

Ergebnisse, Annahmen und nächste Schritte werden nachvollziehbar kommuniziert. Hinweise aus der Bürgerschaft, der Wirtschaft und von lokalen Akteuren werden geprüft und im Planungsprozess berücksichtigt.

Kommunale Wärmeplanung – das Planungsinstrument

Die kommunale Wärmeplanung zeigt, wie die Wärmeversorgung vor Ort langfristig sicher, bezahlbar und klimafreundlich weiterentwickelt werden kann. Als strategisches Planungsinstrument betrachtet sie nicht einzelne Heizungsanlagen, sondern das gesamte Gemeindegebiet.

Zunächst werden der heutige Wärmeverbrauch, die genutzten Energieträger, die Gebäudestruktur und die vorhandene Versorgungsinfrastruktur räumlich erfasst. Anschließend wird untersucht, welche erneuerbaren Wärmequellen, Abwärmepotenziale und Flächen vor Ort genutzt werden können. Auf dieser Grundlage entstehen ein räumliches Zielszenario und eine Wärmewendestrategie mit geeigneten Maßnahmen.

Der Wärmeplan schafft Orientierung für die Kommune, Versorgungsunternehmen, örtliche Unternehmen sowie Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer. Er ersetzt weder die technische Planung eines konkreten Wärmenetzes noch die individuelle Entscheidung über eine einzelne Heizungsanlage.

Diese Projektseite begleitet den Planungsprozess transparent. Veröffentlicht werden ausschließlich fachlich geprüfte und freigegebene Arbeitsstände.

Der Ablauf

1BestandsanalyseGebäude, Wärmeverbrauch, Energieträger und vorhandene Infrastruktur werden räumlich erfasst und zusammengeführt.
2PotenzialanalyseErneuerbare Wärmequellen, unvermeidbare Abwärme und geeignete Flächen werden systematisch untersucht und bewertet.
3ZielszenarioFür die einzelnen Teilräume wird ein plausibler Entwicklungspfad hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 beschrieben.
4WärmewendestrategieAus dem Zielszenario werden konkrete Handlungsfelder, Maßnahmen und Prioritäten abgeleitet.
5Umsetzung und FortschreibungProjekte und Maßnahmen werden weiter konkretisiert, neue Erkenntnisse eingearbeitet und der Wärmeplan regelmäßig fortgeschrieben.

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Frage 11 von 13
Die Wärmewendestrategie unserer Gemeinde soll sich fokussieren auf: